FC Schalke 04 vs. FSV Mainz 05

3 Wochen nach unserer Fanclubfahrt stand für Manu und mich der nächste Besuch in Gelsenkirchen an.

Gegen 08.45 Uhr starteten wir von Luckenwalde aus unseren Trip und nahmen die gut 500 km bis zu unserer Donnerhalle unter die Räder.

Die Fahrt verlief, Gott sei Dank, problemlos und wir konnten unseren üblichen Boxenstopp an der Raststätte Garbsen einlegen, ohne in Hektik verfallen zu müssen. So ließen wir uns das 2. Frühstück schmecken und machten uns nach gut einer halben Stunde Rast auf den restlichen Weg in den Pott. Nach knapp 2 weiteren Stunden Fahrt tauchte dann das blaue Schild mit der Bezeichnung Gelsenkirchen Buer vor unseren Augen auf. Ich muss sagen, immer wieder ein Anblick, welcher bei mir Kribbeln und Vorfreude auslöst. Wir fuhren dann zunächst ins IBIS Gelsenkirchen, um Quartier zu machen. Da Manu noch ein wenig im Schalker Shop stöbern wollte und auch einen kleinen Wunschzettel von Fanclub Mitgliedern in der Tasche hatte, machte sie sich etwa 14.45 Uhr mit der Tram auf, in Richtung Arena. Ich folgte ihr gegen halb 4 und wir trafen uns, wie verabredet eine gute Stunde vor Anpfiff im Block auf unseren Plätzen.Der Gegner an diesem Spieltag war der FSV Mainz 05, zumindest für unseren neuen Manager kein Spiel wie jedes andere. Mit fortschreitender Uhrzeit stieg die Spannung und wir fieberten dem Beginn des Spieles entgegen.Bei der Vorstellung unserer Mannschaft sendeten die Fans beste Genesungswünsche an unseren Langzeitverletzten Breel Embolo, indem nach dem Vornamen bei jeden Spieler der Nachnahme EMBOLO intoniert wurde.

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FC Schalke 04 vs. Borussia Mönchengladbach

Wochen vorher begannen wir die Tage bis zu unserer Fanclubfahrt Schalke gegen Gladbach zu zählen. Am 02.10.2016 starteten wir zu 18. Um 6.30 Uhr endlich voller Vorfreude aus Jüterbog gen Ruhrpott.
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Sicherlich auf die unchristliche Zeit zurückzuführen, war die Stimmung zunächst etwas verschlafen. Nach einem kurzen Powernap kam auch diese dann ins Rollen. Unzählige Veltins gingen über den Verkaufstresen von Manu. Für die Versorgung der weiblichen Fraktion sorgte Marion mit Sekt und Rotwein. Die weitere Fahrt verlief stimmungsvoll und amüsant. Mit einigen Stopps erreichten wir gegen 14 Uhr Gelsenkirchen. Zunächst wurden wir von unserem Busfahrer am Hotel abgesetzt. Die frühe Abfahrtszeit sollte sich bewähren, denn wir hatten noch genügend Zeit, unsere Sachen abzuladen und uns für das Spiel herzurichten. Die Sitzfraktion machte sich bereits auf den Weg. Nachdem Yves dazu stieß, begab sich auch die Stehfraktion in Richtung Stadion. Unseren Präsi Donald mussten wir jedoch aufgrund von „Unwohlsein“ zurücklassen. Im Stadion angekommen, konnten wir in Ruhe noch eine Kleinigkeit essen und einen sehr guten Platz in der Kurve ergattert. Bis zum Anpfiff um 17.30 Uhr überbrückten wir die Zeit mit quatschen und diversen Kaltgetränken. Die Stimmung im Stadion spiegelte nach dem Anpfiff die Hoffnung der Schalker auf einen Sieg wieder. Nach den ersten fünf Niederlagen war dieser auch überfällig. Schalke dominierte zunächst den Anfang der ersten Halbzeit. Energisch und einsatzbereit erschweren sie die Bemühungen der Gäste. Doch Gladbach wird zunehmend organisierter. Die erste Halbzeit wird torlos abgepfiffen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wird Schalke ein Foulelfmeter zugesprochen.
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Nun lief es fast wie von selbst. Die Fans unterstützten ihre Mannschaft unermüdlich mit Fangesängen. Die gesamte Arena kochte, ein für mich unglaubliches Gefühl. Embolo, der gleich zwei Tore für Schalke erzielen konnte, wurde nach Abpfiff der Partie als Held des Spiels gefeiert. Voller Euphorie trafen wir uns alle zusammen im Bosch. Gemeinsam feierten wir dort das unvergessliche Erlebnis. Wir konnten es noch kaum fassen. Auch unser Präsi war dort wieder anzutreffen. Zu fortgeschrittener Stunde begab sich ein Teil zurück ins Hotel, während der Rest weiterzog. In der nächsten Kneipe feierten wir feuchtfröhlich bis in die frühen Morgenstunden den Sieg. Montag früh traten wir pünktlich nach dem Frühstück die Heimreise an. Geschwächt von der kurzen Nacht verlief diese reibungslos und entspannt. Gegen 18 Uhr trafen wir wieder in Jüterbog ein.
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DIeser Beitrag und die Fotos stammen von Jule.

Hertha BSC GmbH & Co KGaA vs. FC Schalke 04 e.V.

Wenn Schalke gegen Hertha spielt, dann is das ja schon fast traditionell und rituell, dass sich eine weitaus größere Menge als üblich von JB aus in Bewegung setzt. Ebenso obligatorisch ist da die Fahrt mit dem Zug.

Und weil Tradition und Schalke ja untrennbar verbunden sind, trafen wir uns auch an diesem dritten Spieltag zur ersten gemeinsamen Fahrt der noch jungen Saison. Trotz zweier Niederlagen im Vorfeld konnte man optimistisch sein und so erwarteten sich strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein:

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Der Zug war pünktlich, demnach auch Maddin, der die Strapazen einer Zugfahrt von Chemnitz nach Berlin mit Halt in JB auf sich nahm. Die Stimmung war bestens und zwar weil die Sonne schien und nicht weil Maddin tschechisches Dosenbier mitbrachte. Vielleicht schien die Sonnen aber auch, weil Maddin tschechisches Dosenbier hatte, das weiß man nicht so genau. Wir nahmen auf jeden Fall im ersten Wagen (vorn) Platz und ließen die Bahn ihren Dienst bis zum Hauptbahnhof verrichten. Hier angekommen, ließen wir die Tradition nicht abbrechen und verließen kurz dem Bahnhof für Frischluftzufuhr:

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Hiernach dann auf fast direktem Weg zum Stadion, wo es aufgrund unserer ungewohnt frühen Ankunft ungewohnt leer war. Aber wir nutzten diesen Zeitvorteil clever und genossen Sonne, Kaltgetränke und jede Menge dummer Sprüche auf den Stadionterassen.

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Eine wie ich finde, immer wieder schöne Angelegenheit. Und, ich darf für mich sprechen: der beste Teil des Tages. Denn was dann im Stadion passierte, war eher mau.

Das Spiel auf beiden Seiten ideenlos, Schalke gelang wenig, Hertha ebenso. Nach der Pause konnte Schalke kurz mal Zugriff nehmen, durch Fehler in der 68., der zum Tor führte, war der Faden aber gerissen und alles löste sich dann mit dem zweiten Treffer der Herthaner in der 81. komplett auf.

Analog dazu entwickelte sich irgendwie logisch die Stimmung in der Kurve. Ich für meinen Teil habe es, bis auf den Stimmungsboykott seinerzeit gegen Gladbach noch nicht erlebt, dass es so ruhig war in der Kurve wie nach dem zweiten Treffer. Auch nach dem Spiel schien man sich nicht einig, wie man den Spielern, die sich in die Kurve begaben, begegnen wollte. Vereinzelter Applaus, leise Pfiffe, die erstummten, als Benni sich den Fans zuwandte und seinen Gestern nach um Ruhe und Geduld bat. Dann doch noch ein Applaus. Insgesamt doch recht enttäuschend. Die Heimfahrt stellte sich dann im Prinzip wie die Hinfahrt dar- nur ohne tschechisches Bier und mit weniger Euphorie.

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Eines ist aber sicher: Hertha, wir kommen wieder!