FC Schalke 04 vs. Borussia Mönchengladbach

Wochen vorher begannen wir die Tage bis zu unserer Fanclubfahrt Schalke gegen Gladbach zu zählen. Am 02.10.2016 starteten wir zu 18. Um 6.30 Uhr endlich voller Vorfreude aus Jüterbog gen Ruhrpott.
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Sicherlich auf die unchristliche Zeit zurückzuführen, war die Stimmung zunächst etwas verschlafen. Nach einem kurzen Powernap kam auch diese dann ins Rollen. Unzählige Veltins gingen über den Verkaufstresen von Manu. Für die Versorgung der weiblichen Fraktion sorgte Marion mit Sekt und Rotwein. Die weitere Fahrt verlief stimmungsvoll und amüsant. Mit einigen Stopps erreichten wir gegen 14 Uhr Gelsenkirchen. Zunächst wurden wir von unserem Busfahrer am Hotel abgesetzt. Die frühe Abfahrtszeit sollte sich bewähren, denn wir hatten noch genügend Zeit, unsere Sachen abzuladen und uns für das Spiel herzurichten. Die Sitzfraktion machte sich bereits auf den Weg. Nachdem Yves dazu stieß, begab sich auch die Stehfraktion in Richtung Stadion. Unseren Präsi Donald mussten wir jedoch aufgrund von „Unwohlsein“ zurücklassen. Im Stadion angekommen, konnten wir in Ruhe noch eine Kleinigkeit essen und einen sehr guten Platz in der Kurve ergattert. Bis zum Anpfiff um 17.30 Uhr überbrückten wir die Zeit mit quatschen und diversen Kaltgetränken. Die Stimmung im Stadion spiegelte nach dem Anpfiff die Hoffnung der Schalker auf einen Sieg wieder. Nach den ersten fünf Niederlagen war dieser auch überfällig. Schalke dominierte zunächst den Anfang der ersten Halbzeit. Energisch und einsatzbereit erschweren sie die Bemühungen der Gäste. Doch Gladbach wird zunehmend organisierter. Die erste Halbzeit wird torlos abgepfiffen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wird Schalke ein Foulelfmeter zugesprochen.
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Nun lief es fast wie von selbst. Die Fans unterstützten ihre Mannschaft unermüdlich mit Fangesängen. Die gesamte Arena kochte, ein für mich unglaubliches Gefühl. Embolo, der gleich zwei Tore für Schalke erzielen konnte, wurde nach Abpfiff der Partie als Held des Spiels gefeiert. Voller Euphorie trafen wir uns alle zusammen im Bosch. Gemeinsam feierten wir dort das unvergessliche Erlebnis. Wir konnten es noch kaum fassen. Auch unser Präsi war dort wieder anzutreffen. Zu fortgeschrittener Stunde begab sich ein Teil zurück ins Hotel, während der Rest weiterzog. In der nächsten Kneipe feierten wir feuchtfröhlich bis in die frühen Morgenstunden den Sieg. Montag früh traten wir pünktlich nach dem Frühstück die Heimreise an. Geschwächt von der kurzen Nacht verlief diese reibungslos und entspannt. Gegen 18 Uhr trafen wir wieder in Jüterbog ein.
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DIeser Beitrag und die Fotos stammen von Jule.

Hertha BSC GmbH & Co KGaA vs. FC Schalke 04 e.V.

Wenn Schalke gegen Hertha spielt, dann is das ja schon fast traditionell und rituell, dass sich eine weitaus größere Menge als üblich von JB aus in Bewegung setzt. Ebenso obligatorisch ist da die Fahrt mit dem Zug.

Und weil Tradition und Schalke ja untrennbar verbunden sind, trafen wir uns auch an diesem dritten Spieltag zur ersten gemeinsamen Fahrt der noch jungen Saison. Trotz zweier Niederlagen im Vorfeld konnte man optimistisch sein und so erwarteten sich strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein:

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Der Zug war pünktlich, demnach auch Maddin, der die Strapazen einer Zugfahrt von Chemnitz nach Berlin mit Halt in JB auf sich nahm. Die Stimmung war bestens und zwar weil die Sonne schien und nicht weil Maddin tschechisches Dosenbier mitbrachte. Vielleicht schien die Sonnen aber auch, weil Maddin tschechisches Dosenbier hatte, das weiß man nicht so genau. Wir nahmen auf jeden Fall im ersten Wagen (vorn) Platz und ließen die Bahn ihren Dienst bis zum Hauptbahnhof verrichten. Hier angekommen, ließen wir die Tradition nicht abbrechen und verließen kurz dem Bahnhof für Frischluftzufuhr:

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Hiernach dann auf fast direktem Weg zum Stadion, wo es aufgrund unserer ungewohnt frühen Ankunft ungewohnt leer war. Aber wir nutzten diesen Zeitvorteil clever und genossen Sonne, Kaltgetränke und jede Menge dummer Sprüche auf den Stadionterassen.

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Eine wie ich finde, immer wieder schöne Angelegenheit. Und, ich darf für mich sprechen: der beste Teil des Tages. Denn was dann im Stadion passierte, war eher mau.

Das Spiel auf beiden Seiten ideenlos, Schalke gelang wenig, Hertha ebenso. Nach der Pause konnte Schalke kurz mal Zugriff nehmen, durch Fehler in der 68., der zum Tor führte, war der Faden aber gerissen und alles löste sich dann mit dem zweiten Treffer der Herthaner in der 81. komplett auf.

Analog dazu entwickelte sich irgendwie logisch die Stimmung in der Kurve. Ich für meinen Teil habe es, bis auf den Stimmungsboykott seinerzeit gegen Gladbach noch nicht erlebt, dass es so ruhig war in der Kurve wie nach dem zweiten Treffer. Auch nach dem Spiel schien man sich nicht einig, wie man den Spielern, die sich in die Kurve begaben, begegnen wollte. Vereinzelter Applaus, leise Pfiffe, die erstummten, als Benni sich den Fans zuwandte und seinen Gestern nach um Ruhe und Geduld bat. Dann doch noch ein Applaus. Insgesamt doch recht enttäuschend. Die Heimfahrt stellte sich dann im Prinzip wie die Hinfahrt dar- nur ohne tschechisches Bier und mit weniger Euphorie.

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Eines ist aber sicher: Hertha, wir kommen wieder!

F.C. Schalke 04 e.V. vs. F.C. Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA

07.Mai 2016 – letzter Heimspieltag und vier Mitglieder des FanClubs begaben sich auf den Weg in die Stadt der Tausend Feuer. Mit 6:15 war die Abfahrtszeit sehr früh avisiert, dies sollte sich aber noch als gute Entscheidung herausstellen. Denn hierdurch umgingen wir erst einen Stau bei Hannover, um dann einige Kilometer später direkt in den nächsten hinein zu fahren. Nach einer guten Stunde Standzeit und einer Weiteren Stop and Go kamen wir 13:30 in Gelsenkirchen an. Auf Grund der vorangeschrittenen Uhrzeit fuhr die Stehplatzfraktion nicht mit ins Hotel und wurde in Stadionnähe ausgeladen, die anderen Beiden begaben sich noch ins IBIS und nahmen dankenswerter Weise unsere Sachen mit.

Durch die frühe Ankunft am Stadion konnte noch ein sehr guter Platz in der Kurve gefunden werden. Bei bestem Sonnenschein überbrückten wir gekonnt die Zeit bis zum Anpfiff. Im Stadion gab es auch einiges zu Bestaunen. So scheint die Fraktion gegen Clemens Tönnies immer größer, oder zumindest aktiver, zu werden. Überall in der Arena sah man einige Plakate mit Unmutsäußerungen. Die JHV am 26.06. verspricht spannend zu werden (wer hier mit will bitte bei Erich melden).
Auch bei den Verabschiedungen von Heldt, Höger und Matip machten Viele ihrem Ärger Luft und laute „Tönnies Raus“ Rufe hallten durch die Arena. Ansonsten verliefen die Verabschiedungen recht emotionslos. Vor allem um Matip ist es schade, sportlich zumindest. Finanziell ist es sogar eine Tragödie, wie kann man solch einen Spieler einfach ablösefrei wegschicken? Gut, dass Horst seinen Platz nun räumt, menschlich definitiv ein feiner Kerl, der Schalke gut zu Gesicht stand, aber einige Entscheidungen lassen mich heute noch mit dem Kopf schütteln.

Neben diesem vereinspolitischen Kram verteilten die Ultras noch Zettel mit der Aufschrift „Gegen Montagsspiele – Scheiß DFL“ und über der Nordkurve hing ein Banner auf dem „Keine Stimmung, Kurve leer – durch eure Gier nach immer mehr! Scheiß DFL“ zu lesen war. Allein auf die Idee zu kommen, Bundesligafußball am Montag auszutragen, grenzt ja schon an Wahnsinn. Schlimm genug, dass die Jungs und Mädels in der zweiten Liga Montag´s quer durch die Republik eiern dürfen und man selbst Freitag und Sonntag antreten darf. Jetzt kommen die bei der DFL tatsächlich auf die Idee, diesen Schwachsinn im Oberhaus umzusetzen. Eigentlich unglaublich, wie den Fans ins Gesicht getreten wird.
Dauermeister, gekürzte Gästekontingente, Montagsspiele und bald sicher noch der Videobeweis, der Profifußball in Deutschland entwickelt sich langsam aber sicher zur Farce.
Fußball gespielt wurde auch, aber nicht gut. Dass eine Mannschaft die absolut destruktiven Augsburger nicht an die Wand nagelt und aus der Arena schießt, kann man eigentlich nicht nachvollziehen. Gut, dass die Saison bald vorbei ist. Schlimm, dass man das schon das zweite Mal hintereinander sagen muss.
Die Nordkurve startete gut in die Partie, das gute Wetter trug sicher seinen Teil bei und so war der Mob schon gut motiviert. Leider, wie so oft, passte sich die Stimmung dem lahmen Gekicke auf dem Platz an und die Stimmung schwächte spürbar ab. Erst nach dem 1:0 konnte die Kurve wieder voll aufdrehen, was dann aber durch den Ausgleich schnell erledigt war.
Meine Bilanz diese Saison ist auch echt miserabel – ein Sieg steht zur Buche!

Nach dem Spiel trafen wir die Sitzplatzfraktion im Bosch, wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen und das schöne Wetter genossen. Nächste Saison geht´s weiter…

Wir machen hingegen keine Sommerpause – viele Sachen stehen im FanClub an. Wir halten euch auf dem Laufenden!

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